Falls du mit jemandem zusammen ein Kind erwartest, der oder die schon ein Kind hat, bitte sprecht miteinander über diese Geburtserfahrung, die ihr ja nicht gemeinsam erlebt habt. Falls dir der Verdacht kommt, es könnte etwas Traumatisierendes passiert sein, sprich deinen Partner bzw. deine Partnerin darauf an.
Falls du merkst, dass dein Mann ein Geburtstrauma hat, gib ihm Sicherheit, dass er damit nicht allein ist. Auch der Mann, kann eine traumatisierende Erfahrung machen, wenn er zusehen muss, wie seine Frau ausgeliefert ist oder am ganzen Körper zittert oder über sie bestimmt wird oder unachtsame Worte gesprochen werden.
Ich rate strikt davon ab, mit einem Mann in einen Gebärsaal zu gehen, der ein vorangegagnenes, traumatisierendes Geburtserlebnis nicht aufgearbeitet hat. Lass uns darüber sprechen. Es gibt keine Tabus.
Falls du der Mann bist, der das liest und du deine aktuelle Partnerin nicht damit belasten möchtest, um sie für die bevorstehende Geburt nicht zu verängstigen, ist das ein schöner Ansatz. Er reicht jedoch nicht aus, um sie optimal unterstützen zu können. Bitte lass dir helfen, dein traumatisches Erlebnis aufzulösen. Du kannst dich auch für eine Sitzung unter vier Augen bei mir melden und es bleibt unter uns. Gerne helfe ich dir, eine für dich passende Therapiestelle zu finden.